Nur rund 20 Absolvent*innen erhalten im Durchschnitt jedes Jahr die höchste Auszeichnung für den speziellen Studienerfolg "Promotio sub auspiciis". Das ist die höchste Auszeichnung einer Studienleistung in Österreich. Die Voraussetzung: Von der Oberstufe bis zum Ende des Studiums dürfen nur „Sehr gut“-Bewertungen vorliegen. Mit Stefan Baumgartner hat das heuer auch ein ehemaliger Schüler unserer Schule geschafft. Darüber hinaus beendete Stefan im Juli 2010 die damalige Hauptschule Hellmonsödt mit einem Abschlusszeugnis, das ebenfalls ausschließlich sehr gute Beurteilungen aufweist.
DI Stefan Baumgartner besuchte im Anschluss die HTL Paul-Hahn-Straße und absolvierte schließlich an der JKU Linz die Ausbildung zum Elektroniker und Informationstechniker. In seiner wissenschaftlichen Arbeit „Machine Learning Concepts for Physical Layer Receiver Processing in Wireless Communication Systems“ stellt er neuartige Konzepte vor, um verschiedene Verarbeitungsmethoden, die in Empfängern von drahtlosen Kommunikationssystemen durchgeführt werden, mithilfe von maschinellem Lernen zu verbessern.
Seine Freude bringt er mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Die Auszeichnung ist eine große Ehre. Sie wurde mir neben langer, harter Arbeit, Ehrgeiz und etwas Glück auch aufgrund der ständigen Unterstützung vieler Menschen, vor allem meiner Familie, ermöglicht. Dafür möchte ich mich ganz besonders bedanken.“
Symbolisch für diese höchstmögliche Ehrung für Universitätsabsolvent*innen steht der Ehrenring mit Bundeswappen und der Aufschrift “Sub-auspiciis-Praesidentis“. Die Überreichung dieses Ehrenrings übernahm Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der die Bedeutung der Auszeichnung betonte: „Österreich ist ein Land, das akademische Spitzenleistungen wie Ihre anerkennt und in geeigneter Form würdigt.“
Als Mittelschule sind wir stolz, Stefan ein Stück auf seinem Weg zu diesem großen Erfolg begleitet zu haben.
Am Bild in der Mitte Stefan Baumgartner mit dem Rektor der JKU Linz und Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
